Der KoMo Foody Pro – ein Dörrgerät seiner Zeit voraus

Als digitale Anzeigen und programmierbare Timer bei Dörrgeräten noch eine Besonderheit waren, bot der Foody Pro bereits zahlreiche Komfortfunktionen. Mit frei einstellbarer Temperatur, Timer und „Clean Air“-Luftfiltersystem richtete er sich an alle, die Lebensmittel schonend und bequem trocknen wollten. Digitale Temperaturanzeige, integrierter Timer und ein patentiertes Luftfiltersystem machten den Foody Pro zu einem vielseitigen Helfer für alle, die Obst, Gemüse, Kräuter oder andere Lebensmittel schonend haltbar machen wollten.
Die Temperatur ließ sich stufenlos zwischen 35 und 70 °C einstellen und wurde gemeinsam mit der gewählten Dörrzeit auf einem digitalen Display angezeigt. Dank des Timers konnte der Dörrvorgang auf bis zu 99 Stunden programmiert werden – eine damals bemerkenswerte Komfortfunktion.
Gleichmäßige Dörrergebnisse auf allen Ebenen
Der Foody Pro setzte auf ein durchdachtes Luftzirkulationssystem. Die warme Luft wurde sowohl vertikal als auch horizontal im Gerät verteilt und sorgte so für eine gleichmäßige Trocknung auf allen Etagen. Das sonst bei vielen Dörrgeräten notwendige Umstapeln der Tabletts war dadurch nicht erforderlich.
Bereits in der Grundausstattung verfügte das Gerät über sechs Dörretagen. Bei Bedarf konnte die Kapazität auf bis zu zwölf Etagen erweitert werden. Mit einer nutzbaren Dörrfläche von rund 7.000 cm² bot der Foody Pro ausreichend Platz für größere Mengen an Dörrgut.
Für Obst, Gemüse, Kräuter und Fruchtleder
Ob Apfelringe, Pilze, Kräuter oder Gemüsechips – der Foody Pro eignete sich für eine Vielzahl von Anwendungen. Durch die niedrigen und präzise einstellbaren Temperaturen war auch ein besonders schonendes Trocknen möglich.
Zum Lieferumfang gehörten sechs Mascheneinsätze, die verhinderten, dass kleine Lebensmittelstücke durch die Öffnungen der Dörrtabletts fallen. Für Freunde von Fruchtleder lagen zudem zwei spezielle Fruchtledereinlagen bei, auf denen püriertes Obst zu natürlichen Snacks verarbeitet werden konnte.
Durchdachte Technik und sparsamer Betrieb
Im Inneren arbeitete ein Warmluftgebläse mit einer Leistung von 530 Watt. Die warme Luft wurde über einen zentralen Luftkanal im Gerät verteilt und mehrfach umgelenkt. Dadurch erreichte der Foody Pro eine sehr gleichmäßige Temperaturverteilung und arbeitete gleichzeitig vergleichsweise energieeffizient.
Ein weiteres Ausstattungsmerkmal war das patentierte „Clean Air“-Luftfiltersystem, das unangenehme Gerüche reduzieren sollte und den Einsatz in Wohnräumen angenehmer machte.
Ein Stück KoMo-Geschichte
Heute ist der Foody Pro nicht mehr erhältlich. Dennoch wird er von vielen Besitzern bis heute geschätzt. Besonders häufig wurden die leise Arbeitsweise, die hochwertige Verarbeitung und die gleichmäßigen Dörrergebnisse gelobt.
Damit bleibt der KoMo Foody Pro ein interessantes Kapitel der KoMo-Geschichte – ein Dörrgerät, das moderne Komfortfunktionen mit der traditionellen Methode des Haltbarmachens von Lebensmitteln verband und seiner Zeit in vielen Bereichen voraus war.


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